Ökumenischer Gedenkanlass zum Zuger Attentat

6. September 2022

In Erinnerung an das Attentat von 2001 im Zuger Regierungsgebäude findet am Dienstag, 27. September 2022, um 19 Uhr ein ökumenischer Gedenkanlass in der Kirche St. Oswald in Zug statt. Der Regierungsrat lädt die Bevölkerung zu dieser besinnlichen Andacht ein.

Am 27. September 2022 jährt sich das Attentat im Zuger Regierungsgebäude von 2001.
Damals wurden drei Mitglieder des Regierungsrats und 11 Mitglieder des Kantonsrats getötet.
15 weitere Personen wurden teilweise schwer verletzt.


Besinnlicher Gedenkanlass
Wie in den vergangenen Jahren organisiert der Regierungsrat auch dieses Jahr einen schlich-ten und besinnlichen Gedenkanlass. Geleitet wird der Anlass, der um 19 Uhr in der Kirche St. Oswald in Zug beginnt, von den beiden Geistlichen Reto Kaufmann, Stadtpfarrer von Zug, sowie Pfarrer Hans-Jörg Riwar, Reformierte Kirche Zug. Musikalisch gestaltet wird die Andacht von Hans-Jürgen Studer, Organist.
 

Zeichen der Anteilnahme
Der Regierungsrat lädt die Bevölkerung ein, an dieser Besinnung ein Zeichen der Würdigung der Opfer zu setzen und gleichzeitig die Anteilnahme gegenüber allen Betroffenen auszudrü-cken. Das öffentliche Andenken ist dem Regierungsrat wichtig, weil mit dem Attentat auch ein Angriff auf die Werte unserer Gesellschaft erfolgte. Spätere Generationen sollen den Gedenk-anlass auch als Mahnung auffassen, dass unsere Gemeinschaft Gewalt nicht toleriert.


Kirchenglocken für den Frieden
Am 27. September 2022 sind noch weitere Zeichen des Gedenkens vorgesehen. So werden am Mittag im Kanton Zug die Kirchenglocken in Erinnerung an die Opfer des Zuger Attentats sowie an alle Opfer von Gewalt auf der Welt läuten. Ferner werden die Gräber der Verstorbe-nen sowie die Gedenkstätte «Einschnitt» beim Regierungsgebäude mit Blumen geschmückt. Und schliesslich wird auf dem Regierungsgebäude die Zuger Fahne auf Halbmast wehen.